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Am 29.September
2007 sind wir nach
mehr als 14.000 km und über 700 Stunden im Sattel nach Berlin
heimgekehrt,
vollgetankt mit abenteuerlichen Erlebnissen und unvergesslichen Eindrücken
einer aufregenden Reise.
Welche
Eindrücke sind geblieben?
Wir
haben ein großes Stück dieser Erde besser kennen und verstehen
gelernt.
Wir
wurden Augenzeugen des sprudelnden Reichtums im Sultanat Brunei, der
großflächigen Abholzung der Regenwälder am Äquator, der bitteren
Armut der Landbevölkerung in Kambodscha, des isolierten
Wirtschaftsbooms der Großstädte im sozialistischen China, des im
wahrsten Sinne bodenständigen Lebens in der Mongolei und der strengen Verankerung der
orthodoxen Kirche in Russland.
Wir
erlebten das Gedränge in den asiatischen Metropolen, die Weite des
Himalaya und der mongolischen Wüste, die Hitze des tropischen Sommers,
die Faszination der islamischen, buddhistischen und christlichen
Geschichte und Architektur, die
kulinarische Vielfalt des asiatischen Kontinents.
Welche
Erfahrungen haben wir mitgenommen?
"Es
geht schon immer irgendwie", davon wurden wir zunehmend auf unserer
Reise überzeugt, auch wenn das WIE all zu oft bis kurz vor Ultimo auf
sich warten ließ und dann in überraschendem Gewand daherkam.
"Schön
ist es überall", stellten wir schnell fest. Wichtiger als
oberflächlicher Glanz war uns stets das Natürliche und Authentische.
"Das
Unbequeme" hatte für uns seinen besonderen Reiz. Denn gerade das
Einfache und Spartanische öffnet den Blick für das Wesentliche. Weit
weg von Reizüberflutung und Kommunikationsstress der
"zivilisierten" Welt fanden wir Konzentration und Klarheit.
Wir
haben die Fähigkeit wiederentdeckt, das Glück, das uns zuteil wird, zu
schätzen. So sind wir dankbar für den guten Stern, unter dem unsere
Reise über 7 Monate hinweg stand.
Was
hat uns am meisten bewegt?
Es
sind die Begegnungen mit den Menschen entlang unserer Strecke, die wohl
noch am längsten in unseren Köpfen haften bleiben werden. Der Einblick
in ihr Leben, in ihre Religion, in ihre Welt machte uns oft nachdenklich
und veränderte unsere Sicht auf das Leben, tiefgreifend und nachhaltig.
Die
Neugier und das Interesse an uns Fremden - unbegrenzt, unbefangen und
vorurteilsfrei - wie sie uns von Brunei bis nach Russland immer
wieder entgegengebracht wurden, haben uns oft überwältigt. Wir
erlebten eine nicht gekannte Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft und
offene Herzlichkeit. Das Geheimnis dieser Lebenseinstellung entdeckten
wir in der Ruhe, Gelassenheit, Zuversicht und Zufriedenheit dieser
Menschen, die sie einer Kultur verdanken, in der Langsamkeit und
Bescheidenheit noch als Tugenden gelten.
Marco
& Jack
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